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Vernetzte Schweißanlagen – der wichtigste Schritt in Richtung Schweißausbildung 4.0

Zum Ende des Jahres 2020 rüstete die ERL Niederlassung Dresden eine Berufsbildungsstätte mit neuer, hochmoderner Schweißtechnik von Fronius aus. Rund 16 Schweißstromquellen inklusive Schweißbrenner und umfangreichen Zubehör hat der Systemspezialist für Schweißtechnik im Dezember an die Berufsschule ausgeliefert.

Im Lieferumfang enthalten waren acht WIG-Schweißgeräte Fronius MagicWave 4000. Dabei handelt es sich um vollkommen digitalisierte WIG-AC/DC-Stromquellen, die speziell für Aluminiumanwendungen eingesetzt werden und Sonderkennlinien dafür enthalten. Sie zeichnen sich durch eine robuste Bauweise und ein einfaches Bedienkonzept aus. Die Schweißgeräte haben allesamt 400 A Leistung und bieten die zusätzliche Funktion des Job-Betriebs. Passend dazu stehen den künftigen Schweißschülern wassergekühlte WIG-Handschweißbrenner Fronius TTW4000P mit geschraubtem Gasdüsensystem zur Verfügung, welches eine sehr hohe Stabilität verleiht und den Einsatz einer Vielzahl an verschiedenen Gasdüsenformen ermöglicht. Die Brenner sind mit einer Up/Down-Schaltwippe ausgestattet, über die die Stromstärke direkt am Brenner hoch- und heruntergeregelt oder zwischen verschiedenen Jobs gewechselt werden kann. Zudem sind die Brenner mit über einen Lederüberzug für das Schlauchpaket ausgerüstet, das vor der Erwärmung beim Schweißen schützt und das Handling erleichtert, indem das Handgelenk entlastet wird. Die Anlagen verfügen über eine Netzwerkanbindung, sodass der aktuelle Einsatz überwacht werden kann.

 

Acht Fronius MagicWave 4000 an Bildungsstätte ausgeliefert

 

Darüber hinaus hat sich die Bildungsstätte für acht MIG/MAG-Stromquellen Fronius TPS 320i entschieden. Bei der TPSi-Geräteplattform profitiert der Anwender von individuell anpassbaren und auch im Nachhinein erweiterbaren Geräten, die sich durch hohe Intelligenz und umfangreichen Kommunikationsfunktionen auszeichnen. Die ausgelieferten Geräte der Leistungsklasse 320 Ampere verfügen über einen integrierten Drahtvorschub, wodurch sie platzsparend, mobil, aber dennoch sehr leistungsfähig sind und sich optimal für den Einsatz in Werkstätten eignen.

Um die Bedienung der Maschinen zu erleichtern, verfügen diese über Klartextdisplays, mit denen die Parameter eingestellt werden können. Für Auszubildende mit Migrationshintergrund gibt es die Möglichkeit, neben Deutsch eine Vielzahl von anderen Sprachen einzustellen, um die Bedienung zu erleichtern. Ein ausgeklügeltes User-Management in den Maschinen erlaubt es bei vernetzten Stromquellen außerdem, sich an verschiedenen Anlagen anzumelden und Freigaben für unterschiedliche Prozessvarianten zu erhalten.

 

Acht TPSi Schweißgeräte an Bildungseinrichtung ausgeliefert

 

Die kompakten TPS 320i Stromquellen sind mit dem Prozess Pulse ausgestattet, der die Impulslichtbogenfunktion freischaltet. Dadurch sind geringe Spritzerbildung sowie ein variabler Arbeitsbereich (Dünnbleche bis Dickbleche) gewährleistet. Der Übergangslichtbogen kann somit elegant ausgeblendet und der passende Leistungsbereich eingestellt werden. Darüber hinaus hat sich die Bildungseinrichtung für die zusätzlichen TPSi Prozesse LSC (Low Spatter Control) und PMC (Pulse Multi Control) entschieden. LSC ist ein MIG/MAG-Sonderverfahren mit hoher Lichtbogenstabilität und verminderter Spritzerbildung im Kurzlichtbogen. Zusätzlich ermöglicht der Einbrandstabilisator – trotz etwaiger Stick Out Änderung – konstanten Einbrand im Sprühlichtbogen. PMC ist ein modifizierter Impulslichtbogen beim MIG/MAG Schweißen. Die darin enthaltenen Einbrand- und Lichtbogenlängenstabilisatoren garantieren bei der Anwendung sowohl eine höhere Schweißnahtqualität als auch höhere Schweißgeschwindigkeiten.

Den Schweißlehrlingen stehen für die TPSi Geräte wassergekühlte Multilockbrenner mit Up-Down-Steuerung zur Verfügung. Das Multilocksystem gestattet es dem Anwender, den Brennerkörper zu wechseln, je nach Form und Zugänglichkeit der verschiedenen Bauteile. Dabei kann der Brenner stets in einer ergonomischen Stellung gehalten werden und sorgt somit für eine Entlastung des Auszubildenden oder Schweißers in der Produktion. Die flexible Verwendung von Brennerkörpern in unterschiedlichen Längen und Winkeln wird dadurch möglich. Auf die jeweilige Schweißherausforderung kann somit optimal reagiert werden. Multilock ist aber auch im Fall eines Defekts äußerst hilfreich. Ist das Schlauchpaket zum Beispiel intakt, der Brennerkörper hingegen beschädigt, kann dieser über den Multilockanschluss im Handumdrehen selbstständig ausgetauscht werden. Darüber hinaus wird durch den speziellen Anschluss der Rohrbogen um 360° drehbar.

Nach intensiver Einweisung der Lehrer sind die Maschinen nach nur kurzer Zeit in den Lehrbetrieb übernommen worden.


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